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12. März 2021

Pizza ist fertig! ... zwei Mal!




Wieder zurück in 1989. Ich kam von der Schule mit einem 3er-Pack Tiefkühlpizza. Meine Freundin hatte mir eine Videokassette mit diversen Serien mitgegeben, die sie immer mal für mich aufnahm. Heute war Pizza-Tag für mich, deshalb spulte ich schon mal auf die "Turtles" vor.

Kaum war die erste Pizza im (Umluft-)Ofen, klingelte das Telefon. So ein Typ war am anderen Ende der Leitung. Er laberte mir direkt einen Knopf ans Ohr, und ich war schon nach zwei Minuten nur genervt. Das sagte ich ihm auch, aber der wollte einfach nicht aufhören zu labern. Ich war zwar unfreundlich zu ihm, aber ich hatte Manieren - also einfach auflegen war nicht. Ganz im Gegensatz zu meinem Vater mochte ich unerledigte Dinge sowieso nicht, und ich wollte sicher gehen, das er verstand, das ich nichts mit ihm zu tun haben wollte.

Zehn Minuten später stank es angebrannt. Die Küche war zwar sieben Treppenstufen tiefer, aber es gab keine Wände zum Wohnzimmer. 
"DIE PIZZA!" fiel mir siedendheiß ein.
Ich rannte in die Küche und öffnete den Ofen: total verkohlt, rabenschwarz und hart wie ein Backstein. Also ab mit der zweiten Pizza in den Ofen. Je länger der allerdings in Betrieb war, desto kürzer benötigte die nächste Speise...

Ja, man kann es sich denken: auch die zweite Pizza verkohlte, und das nach nicht mal sieben Minuten. 

Zurück am Telefon quatschte der Typ immer noch. Ständig redete er mich mit meinem zweiten Vornamen an. Das nervte mich ungemein! Derweilen knurrte mein Magen, meine Laune wurde noch mieser, und ich war sauer auf mich selber. 
Ich sagte: "Lass mich in Ruhe! Ruf' hier nie wieder an!"
Und damit legte ich auf. Zwei verkohlte Pizzas reichten mir.

Auf die dritte Pizza wartete ich direkt vorm Ofen. Nur zur Sicherheit! 😉



5. Januar 2021

Murphys Law: die doppelte Dosis

Am 30.12. schon der Schreck: keine Knete auf dem Konto. Glücklicherweise erreichte ich noch jemanden auf dem Amt, denn obwohl mein Sachbearbeiter nicht da war, konnte ich mit seiner äußerst freundlichen und verständnisvollen Kollegin alles klären. Kohle sollte dann direkt angewiesen werden - klar, das da vor Silvester nix mehr passieren würde (hinsichtlich Buchung der Kasse). Dennoch war es (und das ist seltsam, denn das kam mir noch nie unter) ein sehr nettes Telefonat.

Brrblblrrrrrrrquietschbrrrblllbrrrquietsch - vorgespult ins neue Jahr:

04.01.

Mein Lebensgefährte Mittags um 14:15 Uhr auf die Kasse. Immerhin müsste mal ein bissi was eingekauft werden. Ab an den Kontoauszugsdrucker und - schwupps - Karte eingezogen. Gesperrt. 

Ab hier folgte ein Hickhack an Lauferei: erst ab in die Hauptfiliale, die ca. 2 km weit entfernt ist, dort wurde direkt akzeptiert, das

17. Dezember 2020

Hat Murphy in der Weihnachtszeit frei?



Klare Antwort: Natürlich nicht!
Frage: Wieso kam dann in den letzten Tagen nicht ein Beitrag, ob und was schiefgelaufen ist?
Antwort: Weil Weihnachten war! Und für mich auch immer noch ist!
Frage: Heißt jetzt was genau?
Antwort: Ich wollte die Normalität durchbrechen und geneigte*n Leser*in lediglich ablenken und unterhalten - und eine Weile von all dem Scheiß fernhalten, der sonst den Alltag bestimmt. Nenn' es Urlaub, Ferien, Freizeit... whatever. 

Ach so, ja dann... ! Der Erklärung genug?!


Murphy hat natürlich niemals frei! 

Somit blieb das ein oder andere Erlebnis der alltäglichen Scheißigkeit natürlich nicht aus.

Hier ein leidiger Misthaufen kurz vor Weihnachten:

Ins Brötchen gebissen, voll drauf gefreut (kaue sowieso seit Jahren nur auf einer Seite und kann folglich auch nicht einfach mal meine Beißerchen "so kraftvoll reinhauen") - schwupps - knirsch - krunsch - Ecke vom Zahn weg

Ach was soll's, kam mir zwar vor, als hätte ich auf einen Stein gebissen, war aber bestimmt etwas bekömmlicher. Glücklicherweise hielt der Schmerz nur zwo Tage an und war auszuhalten... 

Danke, Mr. Murphy

12. November 2020

Dieser Tag... ein Griff ins Klo 💩

  

 Schön früh aufgestanden (gegen 6:15 Uhr), da ich am Abend zuvor schon um halb zwölf schlagskaputt aufs Sofa gesunken bin. Da muss ich mich alle 75-80 min. (ich könnt' fast die Uhr nach stellen -.-) rumdrehen --- nicht von einer Seite auf die andere, sondern die Kissen in die entgegengesetzte Richtung legen, damit ich mich umdrehen kann. Die Metallstreben dieses Schlafsofas peinigen meinen sowieso generell schmerzgeplagten Körper noch zusätzlich... Naja, dennoch war der Start in den Morgen ganz okay. Trotz leichter Kopfschmerzen wegen des harten Liegens hatte ich gute Laune. Frühstück war wunderbar (ausnahmsweise genoss ich mal wieder einen Salat, dazu gab es frisches, selbstgebackenes Pfannenbrot und ein bissi Butter).

Der Horror kam anfangs auf schleichenden Sohlen 👿: gegen acht Uhr klingelte das Telefon (da hatte ich grade die Schnute voll Salat), und meinem Lebensgefährten wurde mitgeteilt, das die Typen, die die seit Monaten nicht funktionierenden Heizkörper in Schlafzimmer und Küche erst nächste Woche Dienstag inspizieren wollen. Dem vorausgegangen war ein am Vortag

25. Juni 2019

Murphys Gesetz: wenn es heiß ist und man lüftet...


... dann fährt garantiert immer ein Auto oder Moped vorbei



Ist jetzt nicht gerade eine wahnsinns Großstadt hier. Aber auch nicht so klein. Und da Innenstadt (und zudem auch noch das BKA in der Ecke) ist 24/24 Verkehr. Es gibt kaum zehn Minuten am Stück, das kein Auto, Bus oder Roller vorbeifährt. Im Sommer besonders dann nervig, wenn man nur nachts lüften kann. Und vor allem dann, wenn echt mal zwanzig Minuten Ruhe draußen war - schwupps schnell Fenster auf - und zack wieder ein Auto nach dem anderen. Kaum ist das Fenster wieder zu (und man schwitzt sich wieder einen ab): Grabesstille auf der Gasse. 

Nerv. So nervig, das es weh tut. Mir sowieso. Und auch ausgerechnet immer dann der Lärm und die fahrenden Nähmaschinen (brrrrrrrrrrrmmmmbrrrrrrrrrrrrrrmmmmbrrrmmbrrrrrrrrrrmmmmmmm), wenn in der Lieblingsserie was läuft, was ich unbedingt hören will. 

Argh!